Durch optimale Arbeitsplatzgestaltung keine frühzeitige Ermüdungserscheinungen

Gesundheitliche Schäden können der Vergangenheit angehören.

Durch die optimale Arbeitsplatzgestaltung sollen frühzeitige Ermüdungserscheinungen, gesundheitliche Schäden sowie Arbeits- und Leistungsbeeinträchtigung der Vergangenheit angehören.

Allgemeines

Unter der Ergonomie ist grundsätzlich die Wissenschaft von der körperlichen Leistungsfähigkeit des Menschen in seiner Arbeitsumgebung und der Anpassung der Arbeitsgeräte an seine Bedingungen gemeint, das Fremdwörterbuch hat mir bei dieser Übersetzung geholfen. Ob der Computer beruflich und/oder privat genützt wird, auf die Arbeitsplatzgestaltung sollte definitiv geachtet werden – um Folgeschäden zu reduzieren bez. am besten ganz zu vermeiden.

Da die Bedeutung von Bildschirmarbeitsplätzen in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat, ist auch deren ergonomische Gestaltung wichtiger geworden. Mittlerweile gibt es rechtliche Grundlagen die für computerunterstützte Arbeit eingehalten werden müssen, laut Arbeitnehmerschutzgesetz beispielsweise sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, die Arbeitsplätze ergonomisch zu gestalten. Was man nun genau darunter versteht und wie der optimale Computerarbeitsplatz auch privat aussehen sollte versuche ich hier ohne Beamtendeutsch etwas zu erklären.

Arbeitsplatzgestaltung - Beleuchtung

Ein optimaler Arbeitsplatz fängt bei der Räumlichkeit an, die Beleuchtung ist der erste wichtige Punkt.

So erschwert z.B. eine zu starke bez. grelle Beleuchtung die Wahrnehmung am Bildschirm, wenn es nicht hell genug ist nimmt die Sehschärfe hingegen ab. Hier muss versucht werden, ein Mittelmaß zu treffen, die Beleuchtungsstärke soll ausreichend groß sein, ohne den Raum und die Bildschirmumgebung zu stark auszuleuchten. Als Anhaltspunkt kann hier der Wert von 500 Lux gewählt werden.

Folgend sollte der Raum möglichst gleichmäßig hell sein, die Augen werden somit weniger beansprucht und die Leistung bleibt erhalten – Müdigkeitserscheinungen sollten dadurch auch erst später auftreten :o)

Ein Problem welches wohl sicher den ein oder anderen hier bekannt sein dürfte, sind die Reflexionen und Spiegelungen auf dem Bildschirm. Diese sollten weitgehend vermieden werden – wenn möglich durch Aufstellung des Monitors im rechten Winkel zum Fenster. Bei mir ist dies leider nicht möglich, das Fensterseite ist durch Bett und andere Einrichtungen bereits blockiert und somit kann ich den Arbeitsplatz eher in den dunkleren Bereichen des Zimmers einrichten.

Dass natürliche Beleuchtung grundsätzlich besser als künstliche ist dürfte bekannt sein, die geforderten hohen Fenster sind aber in den eigenen 4 Wänden freilich nicht immer zu bewerkstelligen und somit muss auch auf künstliches Licht mehr oder minder zurückgegriffen werden. Besser künstliches als gar kein Licht (auch wenn ich gerne entgegen aller Hinweise im absoluten Dunklen arbeite *g*). Der Büroarbeitsplatz hingegen sollte den Anforderungen der Beleuchtungsgestaltung entsprechen, Direktblendung ist unbedingt zu vermeiden, die verschiedenen Beleuchtungssysteme sollten den Firmen ebenfalls bekannt sein und somit individuell an die Tätigkeiten, räuml. Gegebenheiten und den Arbeitsmitteln anpassen.



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